Die längste und älteste Verbindung von Klotzsche

zum Umland:  der Dörnichtweg 




Auf dieser Karte aus dem Jahr um 1580 ist der Dörnichtweg schon benannt. Er begann an der heutigen Straße Altklotzsche und führte bis Lausa (Weixdorf).






Dörnichtweg und Dörnichtberg
Was für eine Bedeutung hat das Wort  Dörnicht?
(damals auch Doernigt geschrieben)

Als Dörnichte bezeichnet man dichte, dornige, hohe und undurchdringbare Hecken und Sträucher.




Die Klotzscher Bauern trieben nachts ihr Vieh zum Schutz vor wilden Tieren in dieses Gebiet.  Im Laufe der Zeit wurde das Gebiet durch eine Umzäunung noch sicherer gemacht. 








Dörnichtweg und Dörnichtberg um 1800. Auf der Karte ist der umzäunte Dörnicht zu erkennen.


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Luftbild von 1995 und die Wohnbebauung von heute 







Der Dörnichtweg endet heute an der Grenzstraße.

Die rote Markierung zeigt den Verlauf bis Lausa (Weixdorf) von 1580.









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Bilder aus vergangener Zeit



Blick zum Trobischberg mit Dörnichtweg um 1924










Luftbild von 1932

Flughafen und Wasserturm gab es zu dieser Zeit natürlich noch nicht.

Die lichte Anordnung der Häuser, die weiten Felder und die Waldflächen lassen das freie Leben von damals

nachvollziehen.








Artikelauszug aus:  "Dresdner Heide-Zeitung" vom Juni 1937












Blick vom Schulturm der 84. Grundschule Hellerau zum Dörnichtweg aus dem Jahr 1948.









Blick zum Wasserturm um 1948









Blick vom Wasserturm zum Flughafen von 1948.








Vorn Alberthöhe, Wasserturm mit Dörnichtweg und hinten Geschw.-Scholl-Straße (damals Mutschmannstr.)
ca. 1935









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Aber es gab auch andere Vorschläge rund um den Dörnichtweg...


"Dresdner Heide-Zeitung" vom 5.Juni 1937
















"... Mit dem Bau von Häusern an der Flughafenstraße ist in diesen Tagen begonnen worden... Gekrönt wird der neue Teil durch die monumentale Klotzscher Stadthalle, die mehreren tausend Volksgenossen Platz bietet. Zwischen Wasserturm und Stadthalle entsteht ein riesiges Aufmarschgelände.."

                                                                                                                 aus:  " Dresdner Heide-Zeitung 1938"


Das ist uns Gott seid Dank erspart geblieben...




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Beitrag wird fortgesetzt.